Kunst für gute Stimmung
Heißes Temperament aus dem kalten Sibirien
Kunst und Kultur
Die russische Malerin Lisa Nikitina vermittelt mit ihren exotischen Bildern positive Energie. Ursprünglich machte sie Modedesign, doch in Wien entdeckte sie die Malerei als Ausdrucksmittel.

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Lisa Nikitina ist eine russische Malerin in Wien. Ihre farbenfrohen Ölbilder, die sie mit einem kräftigen Pinselstrich malt, vermitteln dem Betrachter positive Energie und strahlen Optimismus aus. Lisa Nikitina entscheidet sich nicht ohne Grund für ihre bunten Motive: Sie ist davon überzeugt, dass sich die Menschen mehr entspannen sollten. „Meine Bilder sollen Vergnügen bereiten. Ich will mit meiner Kunst gute Stimmung machen, denn es gibt heutzutage ohnehin genug Stress“, sagt die Künstlerin.
Erotische Formen
In ihrer Galerie in der Laudongasse 7 im achten Wiener Gemeindebezirk versammelt Lisa Nikitina auf ihren großformatigen Kunstwerken exotische Tiere, erotische Formen aus Früchten, aber ebenso temperamentvolle Frauen mit attraktiven Rundungen und von südländischem Charakter. In ihrer Kunst ist wenig von östlicher Schwermut zu bemerken. Vorbilder habe sie im Übrigen keine, sie wolle niemanden nachahmen.
Russische Seele
Die Buntheit ihrer Bilder kann jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass in Lisa Nikitinas Adern russisches Blut fließt. Mit ihrer Heimat Russland fühlt sie sich nach wie vor stark verbunden: „Ich bin eine Patriotin mit einer russischen Seele und liebe die russische Kunst.“ Russische Gastfreundschaft wird bei ihr dementsprechend hochgehalten. Wenn sie Freunde einlädt, wird gekocht und gesungen – das sind für sie dem Malen gleichwertige Kunstformen. Die Liebe zur Heimat hat sie von ihrem Vater geerbt, ProfessorVladimir Nikitin, der sich als Generaloberst in Russland große Verdienste erworben hat.
Kurzbiografie
Lisa Nikitina stammt aus Russland und wurde in Sibirien geboren. Sie studierte angewandte Kunst mit Schwerpunkt Fashiondesign am Moskauer Textilinstitut. Danach ging sie nach Genf, wo sie die Schule für angewandte Kunst „Coupe-Circuit“ besuchte und mit dem Diplom in Modedesign abschloss. In der Folge reiste sie viel und lebte in Los Angeles, auf Zypern und in Paris. Danach zog es sie wieder zurück in ihre Heimat, wo sie in Moskau als Modedesignerin arbeitete und unter anderem den ersten Preis mit einer Kollektion anlässlich der russischen Modewoche gewann. Seit dem Jahr 2003 lebt Lisa Nikitina nun bereits in Wien, wo sie sich mit ihrer eigenen Galerie selbständig gemacht hat. Sie hat den Weg des Modedesigns verlassen und hat sich wieder der Malerei zugewandt. In zahlreichen Ausstellungen hat sie ihr Werk dem Publikum präsentiert.
Interview mit Lisa Nikitina
„Malen in einer Stadt mit Charme“
Frau Nikitina, Sie haben einen interessanten Werdegang; warum haben Sie das Modedesign aufgegeben?
Als Modedesignerin zu arbeiten war faszinierend und macht mir auch heute noch viel Spaß. Aber wenn man es professionell betreiben und im Wettbewerb bestehen will, muss man dafür sehr viel Zeit investieren und ist dabei auch viel auf Reisen. Ich bin verheiratet und habe eine neunjährige Tochter, die mir sehr viel Freude macht, und das soll auch so bleiben. Als Malerin mit einem Atelier und einer Galerie bin ich in meiner Zeitgestaltung sehr viel flexibler.
Sie haben im Laufe Ihres künstlerischen Werdegangs an vielen interessanten Plätzen gelebt und gearbeitet; warum nun gerade Wien?
Wien ist auf der einen Seite eines der kulturellen Zentren Europas, auf der anderen Seite hat Wien den Charme einer eher gemütlichen, überschaubaren Großstadt in einer interessanten Region mit hohem Freizeitwert. Wir fühlen uns hier sehr wohl.
Ist die Malerei für Sie Beruf, Berufung oder einfach nur ein nicht ganz billiges Hobby?
Ich male, weil ich mich in der Malerei selbst verwirklichen kann. Ich male aber nur dann, wenn ich wirklich Lust dazu verspüre. Unter Zwang oder Druck zu malen, kann ich nicht. Die Bilder, die ich male, müssen in erster Linie mir gefallen. Wenn sie auch anderen Menschen gefallen und dann auch noch jemand bereit ist, ein Bild zu kaufen, freut mich dies natürlich ganz besonders.
Haben Sie Kontakt zu anderen Künstlern und Galeristen hier in Wien, oder bestimmt in erster Linie der Wettbewerb untereinander das Verhalten?
Unsere Kontakte beruhen auf einem freundschaftlichen Nebeneinander; man kennt sich und trifft sich und wenn es passt, macht man auch mal etwas gemeinsam. Aber letztlich hat jeder seinen eigenen Stil und seine eigene Art zu arbeiten.
Ordnung und Pünktlichkeit sind besondere Merkmale für Westeuropäer, Gastfreundschaft und Spontaneität zeichnen Russen besonders aus. Wie verbinden Sie beides?
Mein Mann ist deutscher Geschäftsmann und insofern war es zunächst nicht ganz einfach, damit umzugehen. Aber inzwischen sind wir sicher, dass wir beides in unserer Familie ideal verbinden.
Erotische Formen
In ihrer Galerie in der Laudongasse 7 im achten Wiener Gemeindebezirk versammelt Lisa Nikitina auf ihren großformatigen Kunstwerken exotische Tiere, erotische Formen aus Früchten, aber ebenso temperamentvolle Frauen mit attraktiven Rundungen und von südländischem Charakter. In ihrer Kunst ist wenig von östlicher Schwermut zu bemerken. Vorbilder habe sie im Übrigen keine, sie wolle niemanden nachahmen.
Russische Seele
Die Buntheit ihrer Bilder kann jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass in Lisa Nikitinas Adern russisches Blut fließt. Mit ihrer Heimat Russland fühlt sie sich nach wie vor stark verbunden: „Ich bin eine Patriotin mit einer russischen Seele und liebe die russische Kunst.“ Russische Gastfreundschaft wird bei ihr dementsprechend hochgehalten. Wenn sie Freunde einlädt, wird gekocht und gesungen – das sind für sie dem Malen gleichwertige Kunstformen. Die Liebe zur Heimat hat sie von ihrem Vater geerbt, ProfessorVladimir Nikitin, der sich als Generaloberst in Russland große Verdienste erworben hat.
Kurzbiografie
Lisa Nikitina stammt aus Russland und wurde in Sibirien geboren. Sie studierte angewandte Kunst mit Schwerpunkt Fashiondesign am Moskauer Textilinstitut. Danach ging sie nach Genf, wo sie die Schule für angewandte Kunst „Coupe-Circuit“ besuchte und mit dem Diplom in Modedesign abschloss. In der Folge reiste sie viel und lebte in Los Angeles, auf Zypern und in Paris. Danach zog es sie wieder zurück in ihre Heimat, wo sie in Moskau als Modedesignerin arbeitete und unter anderem den ersten Preis mit einer Kollektion anlässlich der russischen Modewoche gewann. Seit dem Jahr 2003 lebt Lisa Nikitina nun bereits in Wien, wo sie sich mit ihrer eigenen Galerie selbständig gemacht hat. Sie hat den Weg des Modedesigns verlassen und hat sich wieder der Malerei zugewandt. In zahlreichen Ausstellungen hat sie ihr Werk dem Publikum präsentiert.
Interview mit Lisa Nikitina
„Malen in einer Stadt mit Charme“
Frau Nikitina, Sie haben einen interessanten Werdegang; warum haben Sie das Modedesign aufgegeben?
Als Modedesignerin zu arbeiten war faszinierend und macht mir auch heute noch viel Spaß. Aber wenn man es professionell betreiben und im Wettbewerb bestehen will, muss man dafür sehr viel Zeit investieren und ist dabei auch viel auf Reisen. Ich bin verheiratet und habe eine neunjährige Tochter, die mir sehr viel Freude macht, und das soll auch so bleiben. Als Malerin mit einem Atelier und einer Galerie bin ich in meiner Zeitgestaltung sehr viel flexibler.
Sie haben im Laufe Ihres künstlerischen Werdegangs an vielen interessanten Plätzen gelebt und gearbeitet; warum nun gerade Wien?
Wien ist auf der einen Seite eines der kulturellen Zentren Europas, auf der anderen Seite hat Wien den Charme einer eher gemütlichen, überschaubaren Großstadt in einer interessanten Region mit hohem Freizeitwert. Wir fühlen uns hier sehr wohl.
Ist die Malerei für Sie Beruf, Berufung oder einfach nur ein nicht ganz billiges Hobby?
Ich male, weil ich mich in der Malerei selbst verwirklichen kann. Ich male aber nur dann, wenn ich wirklich Lust dazu verspüre. Unter Zwang oder Druck zu malen, kann ich nicht. Die Bilder, die ich male, müssen in erster Linie mir gefallen. Wenn sie auch anderen Menschen gefallen und dann auch noch jemand bereit ist, ein Bild zu kaufen, freut mich dies natürlich ganz besonders.
Haben Sie Kontakt zu anderen Künstlern und Galeristen hier in Wien, oder bestimmt in erster Linie der Wettbewerb untereinander das Verhalten?
Unsere Kontakte beruhen auf einem freundschaftlichen Nebeneinander; man kennt sich und trifft sich und wenn es passt, macht man auch mal etwas gemeinsam. Aber letztlich hat jeder seinen eigenen Stil und seine eigene Art zu arbeiten.
Ordnung und Pünktlichkeit sind besondere Merkmale für Westeuropäer, Gastfreundschaft und Spontaneität zeichnen Russen besonders aus. Wie verbinden Sie beides?
Mein Mann ist deutscher Geschäftsmann und insofern war es zunächst nicht ganz einfach, damit umzugehen. Aber inzwischen sind wir sicher, dass wir beides in unserer Familie ideal verbinden.
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